Tempest

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Das Logo von Tempest
Der Arcadeautomat

Das Shoot ’em up Tempest wurde von Dave Theurer programmiert und erstmals 1980 von Atari als Arcadeautomat vorgestellt. Das Spiel hat echte 3D-Vektorgrafik. Der Spieler steuert mit einem Paddle ein kleines Raumschiff, das am Rande eines tunnelförmigen Rasters entlangfährt und muss herannahende Gegner eliminieren. Die Form dieses Rasters ist zunächst oval, ändert sich aber im weiteren Verlauf. Neben der Standardwaffe (dem Blaster), gibt es die Superzapper-Waffe, die alle Gegner sofort vernichtet. Diese starten in der Bildschirmmitte und dürfen nicht zum Spieler (am Rand) gelangen.

Der ursprüngliche Arbeitstitel von Tempest lautete First Person Space Invaders. In früheren Versionen des Spiels drehte sich der Tunnel zusätzlich, dafür war die Zielvorrichtung starr. Da angeblich vielen Testspielern dabei übel wurde, gab es vor der Veröffentlichung noch massive Änderungen.

In der Grundversion gibt es 16 verschiedene Level. Zwei Spieler konnten abwechselnd spielen.


Das Arcade-System hatte einen MOS 6502 mit 1,512 MHz Systemtakt als CPU. Zwei Atari POKEY mit wurden als Sound-Chips verwendet.


Mit Tempest 2000 erschien 1994 eine grafisch stark verbesserte Version von Jeff Minter für die Spielkonsole Atari Jaguar. Im Jahr 2000 erschien mit Tempest 3000 die bislang letzte Version für das Nuon DVD System, welche neben der grafisch opulentesten Version auch die Tempest-2000-Version enthält. Da sich die DVD-Player mit dem Nuon-Chip nicht durchsetzen konnten, ist diese Version nahezu unbekannt.

Ab Ende 2006 entwickelte Thorsten Kuphaldt das Freeware-Remake Typhoon 2001. Es basiert hauptsächlich auf Minters Version und wurde für Linux und Windows veröffentlicht.

Die Version für das Atari 2600 wurde abgesagt, es existiert aber ein Prototyp. Tempest wurde für die Konsolen Nintendo DS, PlayStation, PlayStation 2, Saturn, Jaguar und für die Xbox360 umgesetzt. Auf Homecomputern gab es aber ein halbes Dutzend Portierungen, als recht gelungen gilt beispielsweise die Amstrad CPC Version.


Tempest gehörte zur zweiten Riege von Computerspielen, die das Museum of Modern Art am 28. Juni 2013 in seine Dauerausstellung aufnahm. Das Spiel ist auch wesentlicher Bestandteil der letzten Kapitel des Buches Ready Player One von Ernest Cline.

Ein Screenshot



Weblinks

WikipediaLogo.png Wikipedia: Tempest
WikipediaLogo.png Wikipedia: Tempest England