Spielkonsole

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Spielekonsole, die Videospielkonsole bzw. kurz die Konsole bezeichnet ein mobiles Computerspielegerät, das mit entsprechenden Datenträger einschaltbar und verwendbar ist. Sie dienen in erster Linie nur zum Spielen von Video- bzw. Computerspielen. Der einzige Datenträger war lange Zeit nur das Steckmodul (englisch: Cartridge). Der Vorteil ist hierbei, kein ärgerliches Installieren und Einstellen der Spiele wie dies bei Computerspielen, wie z. B. beim PC, erforderlich ist. Weiterhin laufen die Spiele flüssiger, da alle Ressourcen ausgenutzt und die Konsole nur aus den nötigen Hardwareteilen besteht.

Die stationären Konsolen benötigen neben Eingabe- bzw. Steuergeräte, wie Joysticks, Maus, usw., ebenfalls einen Anschluss an einem Fernsehgerät und einen Stromanschluss. Dies ist vergleichbar mit den damaligen Heimcomputern.

Weiterhin gibt es mobile Konsolen. Diese werden per Batterie oder Akku mit Strom versorgt und können überall mit hingenommen werden. Sie werden auch als Handheld (in der Hand halten) bezeichnet.


Siehe auch:
Liste Stationärer Konsolen
Liste Mobiler Konsolen
Handheld


Die Konsolen des 21. Jahrhunderts besitzen auch Computerfunktionen wie das Abspielen von Musik, Kopieren von CDs bzw. DVDs oder die Nutzung des Internets. Die Vorbereitungen zum Spielen sind bei den Konsolen in den letzten Jahren deutlich aufwändiger geworden.

Nintendo verwendete in den 1980ern den Ausdruck Control Deck statt "Konsole", der Konkurrent Sega nannte seine Geräte Power Base. Beide Bezeichnungen etablierten sich nicht im allgemeinen Sprachgebrauch und wurden kaum verwendet.

Zuvor gab es bereits einfache, Telespiel genannte, Geräte, die meist das Spiel Pong, teilweise in verschiedenen Varianten beinhalteten, wie z.B. die Spielekonsolen Commodore 2000K und Commodore 3000H.

Die Architektur der US- und Europakonsolen von Mega Drive und Super NES unterschied sich deutlich. Auch die Module waren unterschiedlicher Bauart. So konnte man beispielsweise europäische Mega Drive Module auch in amerikanische Geräte stecken, oder den US Mega CD (der dort Sega CD hieß) mit einem europäischen Mega Drive kombinieren, aber nicht umgekehrt. Mit kleinen baulichen Veränderungen oder entsprechenden Adaptern ließ sich aber nahezu jedes Spiel auf jeder Bauart spielen. Bei späteren Spielkonsolen mit optischen Laufwerken wurden vom Endkunden gelegentlich ROM-Chips nachgerüstet, um die Länder-Code-Abfragen zu umgehen. Bei der PlayStation wurde dabei als Nebeneffekt auch gleich die Kopierschutzabfrage der Konsole deaktiviert. Genaugenommen war der Kopierschutz eher ein Nebeneffekt der Regionalcode-Abfrage.

Gegen Ende der 1980er Jahre wurden auch Arcadeautomaten mit auswechselbaren Modulen entwickelt. Das gab es bei einfachen Automaten bereits in den 1970er Jahren durch die Firma Data East. Dies sparte Kosten bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Spiele. Sie werden deswegen aber nicht zu den Konsolen gezählt. Allerdings verwendete die Konsole Neo Geo deratige Technologie. Es war aus diesem Grund aber auch entsprechend teuer.

Jedes Smartphone mit verfügbaren Spiele-Apps ist auch eine portable Konsole.
Zuvor gab es bereits einfache LCD-Spiele, die aber keine Konsolen sind. Das Spiel konnte nicht ausgewechselt werden. Stückpreis und Qualität waren vergleichsweise gering.


Zu den namhaftesten Konsolenherstellern gehören oder gehörten die Firmen



Spielkonsolen Gallerie

The 3DO Company



Atari



Coleco



Fujitsu



Magnavox



Mattel



NEC



Nintendo



Sega



Shin Nihon Kikaku (SNK)



Weblinks

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