Saturn

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Saturn
Saturn.png
Namen Sega Saturn
Typ Stationäre Spielkonsole
Hersteller Sega
Generation 5. Generation
Architektur 32-Bit
Produktionsbeginn 1994
Produktionsende 1998
2000 (Japan)
Release Japan 44.800 ¥   (1994)
Release USA 399$
Release GB 399,99
Launchtitel Virtua Fighter 3D
Datenträger CD-ROM, Modul (nie verwendet), Memory Card
Prozessor 2x Hitachi SH-2 (28,7 MHz)
Hitachi SH-1 (32-Bit)
Speicher
  • 16 MBit (2 MB) Hauptspeicher
  • 12 MBit (1,5 MB) Video-RAM
  • 4 MBit (512 kb) Audio
  • 4 MBit (512 kb)  CD-Puffer
  • 0.25 MBit (32 kb)  Batterie
Farbpalette 16,77Mio. Farben (24Bit RGB True Color) - 32.768 gleichzeitig (15Bit RGB High Color)
Auflösung 320×224 bis 704×512 Pixel
Upgrades Turbo-Upgrade
Verkaufte Einheiten ≈ 11,5 Millionen
Vorgänger Mega Drive
Nachfolger Dreamcast


Die Spielkonsole Sega Saturn wurde von Sega entwickelt und 1994 Japan, und ein Jahr später in den USA und Europa veröffentlicht. Während der Saturn in Japan erfolgreicher war als sein Vorgänger, konnte Sega international nicht annähernd an den Erfolg des Mega Drive anknüpfen. Daher wurde die Konsole dort schon 1998 vom Markt wieder vom Markt genommen.


Siehe auch:
Saturn/Technische Daten
Saturn/Modding
Saturn/Bestückung
Saturn/Elektrolytkondensatoren


Der (oder das) Saturn war Sega erste eigenständige CD-Konsole, nachdem man zuvor mit dem Mega CD schon eine CD-ROM-Erweiterung für den Mega Drive herausgebacht hatte. Der Saturn verfügt jedoch auch über einen Modulschacht, für den ursprünglich auch angedacht war, Spiele auf Modulen zu veröffentlichen, dazu kam es aber nicht. Neben Speicherkarten konnte der Schacht unter anderem noch Speichererweiterungen benutzt werden, die einige Spiele nutzten und zum Teil voraussetzten.

In den USA hatte der Saturn einen problematischen Start. So entschied man sich bei Sega unter anderem, die Veröffentlichung der Konsole mehrere Monate vorzuziehen, um vor Sony am Markt zu seien. Allerdings wurden Dritthersteller nicht darüber informiert, was für viel Ärger sorgte. Die Aufgabe des Mega Drives und der Mißerfolg der 32X-Erweiterung hatte zudem bei Händlern für Verdruß gesorgt. Ferner unterbot Sony mit 299 $ für die PlayStation den Startpreis des Saturns deutlich. Dem Launchtitel des Saturn, Virtua Fighter 3D, konnte Sony ebenfalls ohne Probleme etwas entgegensetzen, denn mit Tekken und Battle Arena Toshinden hatte man ebenfalls qualitative 3D-Beat'em Ups im Angebot.

Ein weiterer Stolperstein stellte die komplexe Architektur des Saturns dar, auch wegen der für damalige Zeit ungewöhnlichen Eigenschaft, dass die Konsole mehrere CPUs hatte. Auch gab es am Anfang keine vernünftigen Entwicklungsbibliotheken.

In Japan lief der Saturn besser, auch wenn die zunehmende Marktdominanz der PlayStation Sega auch hier in Bedrängnis brachte. Allerdings konnte Sega hier durch eine gelungene Werbekampagne um die Figur Segata Sanshirou einen Befreiungsschlag landen, durch den man noch soviel Boden wettmachen, dass die Konsole in Japan noch bis zum Jahr 2000 unterstützt wurde. Auch erschienen deutlich mehr Spiele in Japan, insgesamt ca. 1000 gegenüber jeweils nur etwa 250 in Europa und den USA.



Spiele

Virtua Fighter 3D auf dem Sega Saturn
  • Virtua Fighter (1, 2, Remix, Kids)
  • Last Bronx
  • Panzer Dragoon (1, Zwei, Saga)
  • Burning Rangers
  • Shining Force III
  • Guardian Heroes
  • Daytona USA
  • Sega Rally
  • Bug!
  • Deep fear
  • Magic Knight Rayearth
  • Radiant Silvergun
  • Athelete Kings
  • Winter Heat
  • Dead or Alive
  • Fighting Vipers
  • Fighter Megamix
  • Tomb Raider
  • Thunderforce v
  • Nights: into Dreams...
  • Virtua Cop (1, 2)



Emulatoren

  • Yabause - Quelloffener Emulator für Windows, Mac und Linux



Versionen



Kopierschutz und Regionalcode



Weblinks

WikipediaLogo.png Wikipedia: Sega Saturn England