Pac-Man

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Pac-Man ist ein Arcade-Blockbuster und Klassiker der Firma Namco aus dem Jahr 1980. Es wurde von Tōru Iwatani entwickelt.


Im Spiel geht es darum, dass der gelbe Smiley namens Pac-Man innerhalb eines Labyrinths alle Fresspunkte einsammeln muss. Dabei muss er auf die 4 Geister namens Blinky aka Shadow, Pinky aka Speedy, Inky aka Bashful und Clyde aka Pokey aufpassen, die ihn beim Fressen verfolgen. Bei Berührung mit einem Geist verliert er eines von seinen zunächst drei Leben. Durch die an den Seiten angebrachten Tunnel kann er die Labyrinthseite wechseln und somit den Geistern entkommen. Weiterhin kann er durch Fressen der 4 Energiepunkte die Geister kurzzeitig zur Flucht veranlassen und selbst versuchen sie zu fressen. Als Bonus erscheint alle paar Minuten Obst an der Pac-Man-Startposition. Eine Runde ist überstanden, wenn alle Fresspunkte aufgefuttert wurden. Mit jedem neuen Level werden die Geister schneller und müssen schneller eingefangen werden.

Pac-Man-Spiele gibt es für die meisten Heimcomputer- und Konsolensysteme. Erfolgreich waren neben dem Arcade-Automaren vor allem die Versionen für Atari 2600 und ColecoVosion.


Trivia
Ein japanischer Puck-Man-Arcade
  • Pac-Man hieß in Japan ursprünglich Puck Man. Beim Export in die USA änderte man den Namen, da man befürchtete, Scherzkekse könnten einen Teil des "P" abkratzen oder übermalen. Der Automat hätte sich dadurch leicht in Fuck Man umtaufen lassen.
  • Die Geister bekamen in der englischen Version einen entsprechenden Charactername, dem ein zusätzlicher Nickname beigestellt ist, nämlich: Blinky für Shadow, Pinky für Speedy, Inky für Bashful und Clyde wurde schließlich zu Pokeys Nickname.
  • 1982 gab es eine Pac-Man-Arcade-Weltmeisterschaft in Paris. Es galt in 15 Minuten möglichst viele Punkte zu erreichen. Der deutsche Teilnehmer Johann Beiderbeck gewann den Titel.
  • Ein achtjähriger Junge, der 1982 in einer US-Talkshow behauptete, 6.131.940 Punkte an einem Pac-Man-Automaten erspielt zu haben, erhielt ein Glückwunschreiben des damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan. Der Bengel hatte aber rotzfrech gelogen, ein solcher Punktestand ist nicht möglich - selbst wenn man in allen 255 Levels alle Extras einsammelt, und alle theoretisch möglichen blauen Geister frisst. Wegen des 8-Bit-Level-Zählers sind maximal 3.333.360 Punkte erreichbar.
  • Bis 2009 haben es nachweislich mindestens vier Personen geschafft, ein "perfect game" mit 3.333.360 Punkte zu spielen. Es versteht sich, dass man bei einem perfektem Spiel natürlich auch kein einziges Spielerleben lassen darf. Diese scheinbar unmögliche Leistung wird möglich, da die Geister sich nicht durch einen Zufallsgenerator bewegen, sondern durch Scripts. Hat man einmal herausgefunden, wie sich ein Level perfekt spielen lässt, funktioniert dieser Lösungsweg immer wieder. Der erste war Billy Mitchell aus Florida im Jahr 1999.
  • Anlässlich des 30. Geburtstages von Pac-Man, im Mai 2010, war der Google-Doodle eine spielbare Pac-Man-Version.
  • Pac-Mans Aussehen wurde laut dem Entwickler Tōru Iwatani durch eine Pizza inspiriert, aus der ein Achtel herausgeschnitten war. Weitere Überlegungen, noch mehr Details in die Spielfigur einzubringen (z.B. Auge) wurden zur Vermeidung einer gewissen Überladung mit Details fallen gelassen.
  • Als einer der Urväter der Videospiele hat Pac-Man auch mehre Auftritte in Filmen und Serien.
    • In einer Folge der Serie Drawn Together kommt Ms. Pac Man, die als der männliche Pac-Man getarnt ist, zu einer kurzen Sprechrolle.
    • In Ralph reichts findet das Treffen der Videospielbösewichte im Geisterzimmer des Pac-Man-Labyrinths statt. Kurz darauf stellt Ralph enttäuscht fest, dass Pac-Man bei einer Feier anwesend ist, zu der er selbst nicht eingeladen wurde.
    • Im Film Pixels ist die Pac-Man-Schlacht zur Mitte des Filmes ein tragender Bestandteil der Handlung. Tōru Iwatani hat hier auch einen Cameo-Auftritt und wird gleichzeitig in einer größeren Rolle von einem Schauspieler dargestellt.
    • Im Film Tron verfolgt der Bösewicht Sark die drei Programme Flynn, Tron und Ram mit Hilfe einer Kontrollwand. Darauf ist auch Pac-Man zu sehen.


Punkte-System
  • Für gefressene Geister durch das Einsammeln des Energiepunktes gibt es 200, 400, 800, max. 1600 Punkte.
  • Beim Erreichen von je 10.000 Punkten gibt es jeweils ein Extraleben.
  • Es gibt Sonderpunkte für das Fressen des Obstes von 100 bis max. 5000 Punkte extra.
Bonus Punkte ab Level
Kirsche 100 1
Erdbeere 200 2
Orange 500 3
Apfel 700 5
Pflaume 1000 7
Beeren 2000 9
Glocke 3000 11
Schlüssel 5000 13



Weblinks

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