Game Boy

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Game Boy
Nintendo Game Boy
Namen
  • Game Boy
  • Game Boy DMG-01
  • Game Boy Classic
  • Game Boy Pocket
  • Game Boy Light
Typ Mobile Konsole
Hersteller Nintendo
Generation 3. Generation
Architektur 8-Bit
Produktionsbeginn 1989
Produktionsende 1996
Release Japan Sharp LR35902 (4,19 MHz; 8-Bit)
Release USA 90,00 $   (1989)
Release GB ? £   (1990)
Release BRD ? DM   (1990)
Launchtitel Tetris
Datenträger Modul
Prozessor Sharp LR35902 (4,19 MHz) (8-Bit)
Speicher
  • 8 KByte RAM
  • sowie 8 KByte Video-RAM
Upgrades Bildschirm-Beleuchtung, Bildschirm-Lupe, Barcode Boy
Verkaufte Einheiten ≈ 120 Millionen
(alle Modelle und Nachfolger)
Nachfolger Game Boy Color


Der Game Boy, auch Gameboy geschrieben, ist eine mobile Videospielekonsole der Firma Nintendo, die von 1989 bis etwa 1996 produziert wurde. Dann wurde er von den kleineren Varianten Game Boy Pocket und Game Boy Light abgelöst. 1998 erschien der Nachfolger Game Boy Color.

Inhaltsverzeichnis


Siehe auch:
Game Boy/Technische Daten
Game Boy/Modding
Game Boy/Bestückung
Game Boy/Elektrolytkondensatoren


Der Gameboy war sehr beliebt, u. a. wegen seines günstigen Preises, einer Vielzahl von auswechselbaren Spielemodule und seiner einfachen Handhabung. Es wurden über 118 Millionen Geräte verkauft.

Der Game Boy war mit einem eher schwachen 8-Bit-Prozessor ausgestattet, es handelte sich um einen Z80-Derivat des Herstellers Sharp. Die CPU war aber so stark modifiziert, dass sie am Ende mehr Ähnlichkeit mit einem 8080 als mit einem Z80 hatte. Der Handheld hatte ein LCD-Display mit 4 Graustufen und konnte maximal 40 Sprites darstellen. Der Sound war am Kopfhörerausgang in Stereo. Zum Betrieb benötigte er 6 V bei 120 mA. Dafür wurden meist vier AA-Batterien (oder Akkus) eingesetzt. Man konnte aber auch ein passendes Steckernetzteil verwenden. Das war bei längerem Spielen zuhause durchaus sinnvoll. Der Batterienverbrauch war nämlich nicht unbeträchtlich. Das Konkurrenzprodukt der Firma Sega, der Game Gear, war in dieser Hinsicht aber um ein Vielfaches kostspieliger als der Game Boy.

Als Datenträger dienten kleine Module. Die waren mit einer Kerbe versehen, in die eine Arretierung einrastete, wenn der Game Boy eingeschaltet wurde. Das Herausziehen des Spielemoduls aus einem laufenden Gerät war somit nicht möglich.

Es erschien auch umfangreicheres Zubehör wie beleuchtete Leselupe, Batteriepacks für längere Spieledauer, usw.

Mittels eines Link-Kabels konnten zwei Game Boys verbunden werden. Einige wenige Spiele konnten dann mit- oder gegeneinander gespielt werden, so zum Beispiel Tetris.


Das Gerät wurde in Deutschland der absolute Renner im Weihnachtsgeschaft von 1990. Der Zeitpunkt der Markteinführung war geschickt gewählt und wurde durch eine massive Werbekampagne unterstützt. Vor allem die Fernsehwerbespots für Computerspiele waren im deutschsprachigen Raum absolutes Neuland. Positiv wirkte sich auch aus, dass das beigelegte Spiel Tetris einen hohen Suchtfaktor hat.


Der Game Boy wurde mehrfach weiterentwickelt, wobei Spielemodule der älteren Game Boy Versionen in den neueren teilweise weitergenutzt werden konnten, die erste verkleinerte, energiesparende Variante war der Game Boy Pocket (1994). Später gab es noch den Game Boy Light (1997)

Die Nachfolger der monochromen Game Boys hatten farbige Bildschirme und hießen Game Boy Color (1998), Game Boy Advance (2001) und Game Boy Micro (2005).

Dann gab es noch den Super Game Boy (1994) der ein technischer vollwertiger Game Boy in Form eines Aufsteckmoduls für das SNES ist. Damit war das Spielen am Fernseher möglich. Zusätzlich konnte der Spieler die alten Graustufen-Spiele auch kolorieren. Ähnliches war auch beim Game Boy Color oder Game Boy Advanced für die älteren Game-Boy-Spiele und später mit dem Nintendo GameCube für Game-Boy-Color- und Game-Boy-Advance-Spiele möglich.

Im Jahr 2006 wurde die Game-Boy-Reihe durch das Nintendo DS Lite abgelöst.


Das Gehäuse ist ein beliebtes Gehäuse für Modding, z.B. um einen C64DTV mit einem kleinen Display einzubauen.



Spiele

Launchtitel und Klassiker Tetris

Neben dem Launchtitel Tetris, der dem Gerät beim Neukauf beilag, war das Jump & Run Super Mario Land die bedeutendste Killerapplikation für den Game Boy. Insbesondere die Spiele-Serien von Final Fantasy, Metroid, Pokémon, Zelda, sowie die Super-Mario-Fortsetzungen waren auf Dauer recht beliebt.



Emulatoren

Es gibt Emulatoren für alle Game-Boy-Versionen.



Weblinks

WikipediaLogo.png Wikipedia: Game Boy
WikipediaLogo.png Wikipedia: Game Boy England