CD-i

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CD-i
Philips CD-i
Namen CD-i
Philips CD-i
Typ Stationäre Spielkonsole
Hersteller Philips
Sony
Magnavox
Generation 4. Generation
Architektur 16-/32-Bit
Produktionsbeginn 1991
Produktionsende 1998
Datenträger CD-ROM
Prozessor Philips SCC68070 mit 15.5 MHz
Speicher 1 MByte
Farbpalette 16,7 Millionen, 32,768 gleichzeitig
Auflösung 384×280 bis 768×560
Verkaufte Einheiten ≈ 1 Million


Das Philips CD-i war eine von Philips entwickelte Mischung aus Spielkonsole und Multimedia-Gerät.

Inhaltsverzeichnis


Siehe auch:
CD-i/Technische Daten
CD-i/Modding
CD-i/Bestückung
CD-i/Elektrolytkondensatoren


Das Gerät, das im Oktober 1991 veröffentlicht wurde, war ein Multimedia-System, das in erster Linie von der niederländischen Firma Philips, teilweise aber auch vom japanischen Konzern Sony entwickelt wurde.

Vertrieben wurde das System letztlich von Philips alleine. Das Gerät konnte so genannte interaktive Compact Discs abspielen, außerdem Audio-CDs, CD+G (CD+Graphics), Karaoke-CDs und Photo-CDs. Video-CDs (VCD) waren auch möglich, wenn man die optionale Digital Video Card zur MPEG-1-Decodierung zusätzlich erwarb. Das CD-i war auch eine Spielkonsole, es erschienen im Laufe der Jahre viele Titel, unter anderem vier von Nintendo lizenzierte Spiele.

1994 ließen die Verkäufe merklich nach, bis 1998 die Produktion komplett eingestellt wurde. Philips hatte es nicht geschafft, die Öffentlichkeit von den Fähigkeiten des CD-i zu überzeugen. 1995 brachte Philips einen Fernseher mit eingebautem CD-i-Spieler und eine CD-i-Steckkarte für PCs auf den Markt, um die Titel auch auf diesen abspielen zu können.

Da Philips als Entwickler der Compact Disc die internationalen CD-Normen kontrolliert und über die Vergabe des CD-Logos entscheidet, wurde die 16-Bit-Konsole CD-i in den Rang einer offiziellen CD-Norm erhoben (das so genannte Green Book). Daneben schreibt auch das White Book über Video-CDs eine auf jeder normgerechten Video-CD zu speichernde Abspielsoftware für CD-i-Player vor.



Spiele

Dragon's Lair auf dem CD-i

Philips hatte die Genehmigung von Nintendo, einige von deren Videospielfiguren und Markennamen benutzen zu dürfen und eigene Spiele zu diesen zu entwickeln. Zur Super Mario-Reihe erschien das Geschicklichkeitsspiel Hotel Mario, außerdem war ein Jump'n Run namens Super Mario's Wacky Worlds in Entwicklung, das jedoch nie erschien. Zur Zelda-Reihe erschienen für das CD-i Link - Die Fratzen des Bösen, Zelda - Der Zauberstab von Gamelon und Zelda's Adventure.

Dennoch wurde das CD-i in seiner Funktion als Spielkonsole kaum ernstgenommen. Allgemein empfand man das Gerät eher als CD-Payer mit einige Zusatzfunktionen.

Spielecover
Zombie Dinos from Planet Ziltoid
niederländische Version
Inca
Escape from Cybercity



Weblinks

WikipediaLogo.png Wikipedia: CD-i
WikipediaLogo.png Wikipedia: Philips CD-i England