Atari 2600

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Atari 2600
Atari VCS
Namen Atari 2600
Atari Video Computer System
Atari VCS
Atari 2800
Typ Stationäre Spielkonsole
Hersteller Atari
Generation 2. Generation
Architektur 8-Bit
Produktionsbeginn 1977
Produktionsende 1991
Meistverkauftes Spiel Pac Man
Datenträger Modul
Prozessor 6507
Speicher 128 Bytes
Upgrades Starpath Supercharger
Verkaufte Einheiten ≈ 30 Million
Nachfolger Atari 5200


Das Atari VCS wird in Deutschland meist Atari 2600 genannt, und ist eine der bekanntesten Videospielkonsolen und war der erste große wirtschaftliche Erfolg in diesem Sektor.

Inhaltsverzeichnis


Siehe auch:
Atari 2600/Technische Daten
Atari 2600/Modding
Atari 2600/Bestückung
Atari 2600/Elektrolytkondensatoren


1975 beginnt man bei Atari mit der Entwicklung einer Konsole, die es ermöglichen sollte, alle vier damals aktuellen Atari-Arcadespiele zuhause spielen zu können. Das System wird schließlich ab 1977 als Atari Video Computer System, kurz VCS, vermarktet. Die CPU war ein 6507, ein 28pin-Prozessor, der ein Derivat des 6502 war. Mit Farbgrafik, Sound und Anschlüssen für zwei Joysticks beziehungsweise vier Paddles erobert sich die kleine Konsole vom Start weg immer größere Marktanteile. Der Name Atari wird in der zweiten Hälfte der Siebziger zum Inbegriff für Videospiele. Um das VCS finanzieren zu können, sucht Atari nach einem finanzkräftigen Investor. 1976 verkauft Bushnell seine Firma an Warner Communications, verbleibt jedoch geschäftsführend im Unternehmen. Allerdings scheidet Bushnell schließlich 1979 aus dem Unternehmen aus, da er mit der von Warner vorgegebenen Richtung nicht einverstanden ist. Der neuen Konzernmutter ist die eher lockere Firmenphilosophie ein Dorn im Auge, den Angestellten wird u.a. das Tragen von Krawatten verordnet, und viele der bisher gewohnten Freiheiten gestrichen. Darüber hinaus weigert sich der neue CEO Ray Kassar standhaft, die kreativen Softwareentwickler, die an den florierenden Umsätzen des Unternehmens maßgeblichen Anteil haben, in Form von Bonuszahlungen zu beteiligen, da diese nach Kassars Meinung nur die Arbeit tun für die sie bezahlt werden. Eine Reihe hochkarätiger Atari-Programmierer wie David Crane verliesen daraufhin ebenfalls die Firma und gründeten im selben Jahr Activision, um Spiele für das Atari VCS zu entwickeln und zu veröffentlichen.

1982 wird das Atari VCS in Atari 2600 umbenannt, um die Konsole als Vorgängermodell der Neuentwicklung Atari 5200 zu kennzeichnen. Das eigentlich als Nachfolger vorgesehene Atari 5200 (technisch basierend auf den XL-Heimcomputern) wird vom Zusammenbruch des Videospielmarkts 1983/84 voll getroffen, nur in sehr geringen Stückzahlen produziert und bald wieder vom Markt genommen. Vom letzten Evolutionsschritt Atari 7800 werden 1984 sogar nur noch einige tausend Exemplare abgesetzt, bevor die Produktion von Jack Tramiel gestoppt wird. Auch eine Wiederbelebung des 7800 im Jahr 1986 verläuft wenig erfolgreich, da sich Atari mit dem 7800 und dem XE Game System selbst Konkurrenz macht. Lediglich das alte Atari VCS 2600 wird weiterhin erfolgreich hergestellt und vertrieben. Allerdings wird das Gerät vereinfacht, um es kostengünstiger produzieren zu können. Als Atari 2600 Jr. wird es noch bis 1991 gebaut. Mit ca. 30 Millionen verkauften Exemplaren ist das Atari VCS die mit Abstand erfolgreichste Spielkonsole der 1970er- und 1980er-Jahre.



Weblinks

WikipediaLogo.png Wikipedia: Atari 2600
WikipediaLogo.png Wikipedia: Atari 2600 England